News2022-12-10T10:32:05+01:00

PIWIs, Schafe und alpines Klima

In Südtirol setzen Winzer mit Anspruch auf resistente Sorten – und haben Erfolg

 

In  pflanzen immer mehr   an. Selbst vor den großen Kellereien macht der Trend nicht mehr Halt. Über die Erfahrungen  und die  der  berichtet Roland Brunner.

“Die  der Zukunft” nennt  seine Gewächse, die ausschließlich aus  gekeltert werden. Die Zukunft begann auf dem Hof Gandberg schon vor 30 Jahren, als sein Vater Rudolf sich entschied, konsequent  zu arbeiten und mit dem Pflanzen von  auf Spritzungen jeglicher Art zu verzichten. Beim Bio-Anbau hat sich in  – vor allem in den vergangenen zehn Jahren – erfreulich viel getan. Bei der Produktion von Piwi-Weinen sind die  allerdings insgesamt noch zurückhaltend.

Piwi-Pionier Rudolf Niedermayr und sein Sohn Thomas

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22. August 2022|

1st International conference SABB2022 in Ghent, Belgium

The first edition of the international conference on Sustainable Agriculture Biostimulants and Biopesticides will take place in Ghent, Belgium from Tuesday 20th September until 22nd September 2022.

The conference aims to bring together academicsindustryregulatory experts, and policy makers with an interest in plant biostimulants and biopesticides. The conference will focus on non-microbial biostimulant and biopesticide state of the art research. The main topics of the conference are novel Biostimulants and Biopesticides, progress in the mode of actionbioactive ingredientsplant stressimmune response. A workshop on the 22nd of September will give a forum to discuss the implementation, social issues, and agricultural policy around biostimulants and biopesticides. The 22nd there will be an opportunity to visit a 6000 square meter rooftop greenhouse research facility or the Gembloux Agro-Bio Tech research facility.

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15. August 2022|

Weinbau braucht neue pilzwiderstandsfähige und stresstolerante Rebsorten, um Klimawandel trotzen zu können

Presseinformation Julius Kühn Institut Nummer 13 vom 12.08.2022csm_PI2022-4_Bild3_LogoGBG2022-RGB_7648ab27c8

Rebenzüchter und -genetiker aus 23 Ländern tauschten sich auf dem vom Julius Kühn-Institut (JKI) organisierten XIII. GBG-Symposium in der Pfalz aus.

(Siebeldingen) Das auf dem Geilweilerhof in der Pfalz angesiedelte Institut für Rebenzüchtung des Julius Kühn-Instituts (JKI) hatte in diesem Sommer (2022) die Ehre, das internationale Symposium zu Rebenzüchtung und -genetik auszurichten. Das „XIII. Symposium for Grapevine Breeding and Genetics“ fand vom 10.-15. Juli in der Jugendstilfesthalle Landau statt. Dazu kamen 180 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 23 Ländern aus Europa und Übersee zusammen, um aktuelle Forschungsergebnisse zu präsentieren und zu diskutieren. Die Veranstaltung findet alle vier Jahre an wechselnden Orten in aller Welt statt. Nächstes Austragungsland nach Deutschland ist 2026 Kroatien. Die Veranstaltungsreihe wurde vor fast einem halben Jahrhundert von den Rebenzüchtern am Geilweilerhof in Siebeldingen ins Leben gerufen, die seit 2008 dem Julius Kühn-Institut angehören.

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12. August 2022|

Zulassung neuer PIWI-Sorten in Pfalz

Im Amtsblatt der EU C 272 vom 15.7.2022 wurde die EG-Mitteilung 2022/C 2272/05 über neu zugelassene Sorten für Qualitätswein und Wein mit Prädikat im Weinbaugebiet Pfalz veröffentlicht. Der Höchstertrag pro Hektar ist auf 105 Hektoliter festgesetzt. Bei den mehr als 30 neuen Sorten gehört fast ½ zu PIWI-Sorten. Die weißen PIWI-Sorten sind Bronner, Cabernet blanc, Hibernal, Muscaris, Sauvitage, Souvignier gris und Villaris. Die blauen PIWI-Sorten sind Baron, Cabernet Cantor, Cabertin, Calandro, Pinotin, Piroso und Reberger. Neben den deutschen Sorten sind dort auch einige Schweizer Sorten.

Zuvor war es bereits möglich, aus zwei Dutzend PIWI-Sorten wie Johanniter, Juwel, Orion, Phoenix, Prinzipal, Saphira, Sirius, Solaris, Staufer, Accent, Allegro, Bolero, Cabernet Carbon, Cabernet Carol, Cabernet Cortis, Prior, Regent und Rondo, also ausschließlich aus Deutschland, Wein mit geographischer Ursprungsbezeichnung  (g.U.) zu gewinnen.

Amtsblatt der EU C 272 vom 15.7.2022, Jiří Sedlo

 

26. Juli 2022|

Zulassung neuer PIWI-Sorten in Rheinhessen

Im Amtsblatt der EU C 265 vom 11.7.2022 wurde die EG-Mitteilung 2022/C 265/08 über neu zugelassene Sorten für Qualitätswein und Wein mit Prädikat im Weinbaugebiet Rheinhessen veröffentlicht. Der Höchstertrag pro Hektar ist auf 105 Hektoliter festgesetzt. Bei den mehr als 20 neuen Sorten handelt es sich bis auf wenige Ausnahmen um PIWI-Sorten. Die weißen PIWI-Sorten sind Cabernet blanc, Calardis blanc, Felicia, Muscaris, Sauvitage, Souvignier gris und Villaris. Die blauen PIWI-Sorten sind Accent, Allegro, Baron, Cabernet Cantor, Cabernet Carol, Cabertin, Calandro, Pinotin, Piroso und Reberger. Neben den deutschen Sorten sind dort auch einige Schweizer Sorten.

Zuvor war es bereits möglich, aus zwei Dutzend PIWI-Sorten wie Bronner, Helios, Hibernal, Johanniter, Juwel, Merzling, Phoenix, Prinzipal, Saphira, Sirius, Solaris, Staufer, Bolero, Cabernet Carbon, Cabernet Cortis, Monarch, Prior, Regent, Rondo und Rotberger, also ausschließlich aus Deutschland, Wein mit geographischer Ursprungsbezeichnung g.U. zu gewinnen.

Amtsblatt der EU C 265 vom 11.7.2022, Jiří Sedlo

22. Juli 2022|

„Pioneering Wines (PIWIs) – Innovation and Tradition“

Unter diesem Motto trafen sich vom 10.-17. Juli namhafte Züchtungsforscherinnen und -forscher, sowie Akteure aus Züchtung und Veredlung, in der Jugendstilhalle in Landau beim 13. International Symposium on Grapevine Breeding and Genetics.

Die Schirmherrschaft hatte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und die Internationale Organisation für Rebe und Wein, kurz OIV, übernommen. Das engagierte Team des Julis Kühn Instituts organisierte ein abwechslungsreiches und spannendes Programm aus Vorträgen, Diskussionsrunden und Exkursionen, bei dem natürlich auch das Galadinner am Donnerstag Abend nicht fehlen durfte.

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21. Juli 2022|

Peter Morio-Preis für Rebenzüchtung geht an Prof. Dr. Jochen Bogs vom Weincampus Neustadt

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Peter Morio-Preis für Rebenforscher vom Weincampus Neustadt: v.l. Prof. Dr. Reinhard Töpfer (Leiter der JKI-Rebezüchtung), Preisträger Prof. Dr. Jochen Bogs und Dr. Andreas Kortekamp (2. Vorsitzender Förderer und Freunde des Instituts für Rebenzüchtung Geilweilerhof e.V. © J. Fuchs/JKI

Presseinformation des Julius Kühn-Instituts (JKI) – Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen Nr. 10 vom 05.07.2022

Der Förderverein des JKI-Fachinstituts für Rebenzüchtung ehrt den Wissenschaftler unter anderem für seine herausragende Forschung zu krankheitsresistenten Rebsorten.

(Siebeldingen) Für seinen herausragenden wissenschaftlichen Beitrag zur Rebenzüchtung wurde Jochen Bogs mit dem Peter Morio-Preis 2022 ausgezeichnet. Prof. Bogs lehrt am Weincampus in Neustadt unter anderem zu Physiologie und Biochemie der Rebe und Traube, Biotechnologie, Rebenzüchtung und Rebenernährung. Seine zahlreichen Publikationen sprechen für seine ausgezeichnete wissenschaftliche Vernetzung im Inland und auch im Ausland. Weltweit ist seine Expertise geschätzt. Verliehen wird der Preis von der Gemeinschaft der Förderer und Freunde des Instituts für Rebenzüchtung Geilweilerhof e.V. Das Institut für Rebenzüchtung am Standort Geilweilerhof in Siebeldingen gehört zum Julius Kühn-Institut (JKI), dem Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen. Überreicht wurde der Preis am 3. Juni im Rahmen der Jahresmitgliederversammlung des Vereins.

In seiner Laudatio ehrte der Leiter der JKI-Rebenzüchtung und Geschäftsführer des Fördervereins, Prof. Dr. Töpfer, Herrn Prof. Bogs für seine Leistungen. Aktuell erforscht Jochen Bogs die Mechanismen, mit denen sich pilzwiderstandsfähige Rebsorten (PIWI) gegen Schadpilze zur Wehr setzen. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Forschung sind die Inhaltsstoffe der Beeren und ihre Einflüsse auf die Traubenqualität. Mit den Rebenzüchtern und Rebenschützern des JKI arbeitet er aktuell im Projekt VITIFIT: „Gesunde Reben im Ökoweinbau durch Forschung, Innovation und Transfer“ zusammen. Weitere gemeinsame Forschungsprojekte sind beantragt.

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18. Juli 2022|

Viele Meilensteine wurden erreicht – Verbundprojekt VITIFTI läuft jetzt fast drei Jahre.

VITIFIT – Status quo im dritten Projektjahr

Das Verbundprojekt VITIFTI läuft jetzt fast drei Jahre. Im Zentrum steht der Erreger des Falschen Mehltaus, Plasmopara viticola. In der Freilandsaion 202 sollen verstärkt Demo-Weingüter eingebunden werden. Die Überprüfung innovativer Ansätze zur Kupferminimierung ist eines der Kernstücke vom VITIFIT Projekt. Prof. Dr. Beate Berkelmann-Löhnertz und Dipl- Ing. Stefan Klärner, Hochschule Geisenheim University, zeigen den aktuellen Projektstatus.

…  PIWIs in den Fokus gestellt 

Der Einsatz von PIWIs in der ökologischen Weinbaupraxis wird zukünftig am effektivsten dazu beitragen, Kupfer-Applikationen zu reduzieren, denn die Zahl der Behandlungen kann bei PIWIs auf drei bis vier reduziert werden. Der Anbau von PIWIs bietet also ein großes Potenzial zur Kupferminimierung …

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Quelle: DAS DEUTSCHE WEINMAGAZIN 18.6.2022

23. Juni 2022|

Divico-Weine in Assemblage mit Pinot noir – gute Qualität und intensive Farbe

Divico, die neue krankheitsresistente Rebsorte von Agroscope, wird für die Qualität der daraus hergestellten Weine geschätzt. Assemblage-Versuche mit der Sorte Pinot noir haben gezeigt, dass Divico sich für die Korrektur der Farbintensität eignet.

Mit einer Fläche von fast 3900 ha im Jahr 2020 ist Pinot noir die am häufigsten angebaute Sorte in der Schweiz. Sie ist in allen Weinbaugebieten nördlich der Alpen verbreitet. Der gute Ruf gründet auf dem feinen und typischen Bouquet seiner Weine, das durch fruchtige Noten und eine gute Struktur sowie durch sehr zarte und samtene Tannine geprägt ist. Visuell wird die Farbintensität manchmal als etwas schwach beurteilt. In der Schweiz werden deshalb Färbertrauben wie Dakapo und Dunkelfelder angebaut, deren Weine in niederprozentiger Assemblage zur Farbverbesserung von Pinot noir eingesetzt werden. Mit der von Agroscope entwickelten und 2013 zugelassenen ersten roten Rebsorte, die gegenüber Falschem und Echtem Mehltau sowie Grauschimmel resistent ist, steht eine weitere Sorte zur Verfügung, die sich für diesen Zweck eignet.

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3. Juni 2022|

20 Jahre PIWI Wallis

Am 28. und 29. Mai 2022 feierten wir 20 Jahre IG PIWI Wallis!

Das umfangreiche Programm startete am Samstag mit einem Besuch des World Nature Forum in Naters und der Begrüßung der Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein unterhalb der Festung Naters. Dann ging es in die unterirdischen Gänge mit Besichtigung der Festungsanlagen.  Die Einführung in das PIWI Thema gestaltete Michael Hänzig mit dem Thema PIWI Rotweinvinifikation was beim anschließenden Raclette à discrétion mit verschiedensten Weinen weiter diskutiert werden konnte.

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2. Juni 2022|

HIBERNAL FORUM 2022 in Šardice – Tschechien

Im Jahr des 200. Geburtstages von Gregor Johann Mendel, dem Begründer der Genetik, veranstaltete die Mendel-Weinbauverband Šardice (Mähren) den 7. Wettbewerb der Weine aus PIWI-Sorten. Die Präsentation der Wettbewerbsweine mit Fachvorträgen am Vormittag fand am Samstagnachmittag, 21. Mai 2022, statt.

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Der vollständige Katalog mit den Ergebnissen der Wettbewerbsweine wird unter folgender Adresse veröffentlicht: http://www.vinozesardic.cz/akce-2022/prehlidka-piwi-odrud-a-hibernal-forum

26. Mai 2022|

climate change and sustainability are driving forces for changing varieties in a traditional market

Vol.:(0123456789)1 3Theoretical and Applied Genetics
https://doi.org/10.1007/s00122-022-04077-0
REVIEW
A cool climate perspective on grapevine breeding: climate change and sustainability are driving forces for changing varieties in a traditional market
Reinhard Töpfer1 · Oliver Trapp 1
Received: 27 October 2021 / Accepted: 7 March 2022
© The Author(s) 2022
Abstract
A multitude of diverse breeding goals need to be combined in a new cultivar, which always forces to compromise. The biggest
challenge grapevine breeders face is the extraordinarily complex trait of wine quality, which is the all-pervasive and most
debated characteristic. Since the 1920s, Germany runs continuous grapevine breeding programmes. This continuity was
the key to success and lead to various new cultivars on the market, so called PIWIs. Initially, introduced pests and diseases
such as phylloxera, powdery and downy mildew were the driving forces for breeding. However, preconceptions about the
wine quality of new resistant selections impeded the market introduction. These preconceptions are still echoing today and
may be the reason in large parts of the viticultural community for: (1) ignoring substantial breeding progress, and (2) stick-
ing to successful markets of well-known varietal wines or blends (e.g. Chardonnay, Cabernet Sauvignon, Riesling). New is
the need to improve viticulture ́s sustainability and to adapt to changing environmental conditions. Climate change with its
extreme weather will impose the need for a change in cultivars in many wine growing regions. Therefore, a paradigm shift
is knocking on the door: new varieties (PIWIs) versus traditional varieties for climate adapted and sustainable viticulture.
However, it will be slow process and viticulture is politically well advised to pave the way to variety innovation. In contrast
to the widely available PIWIs, competitive cultivars created by means of new breeding technologies (NBT, e.g. through
CRISPR/Cas) are still decades from introduction to the market.
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Table 1 A collection of 42 resistant cultivars available in Germany and France including the presence of different resistance loci against downy mildew (Rpv) and powdery mildew (Run and Ren) (colour table online)       Side 3

 

8. Mai 2022|
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