Schweiz2024-06-04T19:00:54+02:00

Der Verein PIWI-CH

Vorstand

Mitglied werden

In unserer Broschüre findet ihr Informationen zu unserem Verein. Für die Anmeldung bitten wir euch den Mitgliederantrag/Bulletin d’adhésion ausgefüllt und unterschrieben an info@piwi-ch.ch zu senden.

Agenda PIWI-CH

  • Do-Sa 08. – 10. August 2024 PIWI International Mitgliederversammlung, Schloss Rattey
  • Di, 20. August 2024 Rebrundgang Region Quinten, Walensee
  • Mo, 26. August 2024 Swiss Wine Tasting
  • Sa/So 07./08. September 2024 1001 Gemüse, Markt der Vielfalt
  • Di, 03. Dezember 2024 Praktikertag
  • Februar 2025 Wine & Dine
  • Do/Fr 06./07. März 2025 Zukunftsreben und Zukunftsweine, BBZN Hohenrain

SWISS WINE FESTIVAL WINTERTHUR

Wir von PIWI-CH haben einen Stand am Swiss Wine Festival in Winterthur.
Folgende Mitglieder sind an unserem Stand vertraten:
Do, 29. Februar 2024 Bioweingut Lenz AG
Fr, 01. März 2024 Bioweingut Sitenrain
Sa, 02. März 2024 BioWein Schwab
So, 03. März 2024 Bio-Weingärten Bosshart+Grimm

Aus dem Verein PIWI CH

WAS STECKT IM WEIN?

… oder das Mysterium der Gärung

Quelle: Schweizer Zeitschrift für Obst- und Weinbau (SZOW)

Seit Jahrtausenden kennt der Mensch die alkoholische Gärung. Doch was dahintersteckt, wurde erst in den letzten beiden Jahrhunderten hinlänglich verstanden. Andreas Kranz, Autor des Buches «Craft Wine selbst gemacht: Das grosse Buch der Fruchtweinbereitung», zeigt auf, was bei der Gärung passiert und wieso es für die Hefen sinnvoll ist, sich mit Alkohol zu vergiften.

In der wissenschaftlichen Nomenklatur wird die Bäckerhefe, die uns mit der alkoholischen Gärung erfreut und dafür sorgt, dass das Brot locker wird, als Saccharomyces cerevisiae bezeichnet. «Saccharomyces» kommt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich übersetzt «Zuckerpilz», «cerevisiae» ist lateinisch und bedeutet «vom Bier». Systematisch gehört sie zu den Ascomyceten (Schlauchpilzen) und zählt zusammen mit den Basidiomyceten (Ständerpilze: Champignon und Co.) zu den höheren Pilzen. Pilze sind weder Tier noch Pflanze und haben doch Eigenschaften von beiden. Wie die Pflanzen besitzen sie eine Zellwand, die sich in ihrem Aufbau von der pflanzlichen Zellwand deutlich unterscheidet. Wie die Tiere können sie keine Photosynthese betreiben, sie sind also nicht in der Lage, Sonnenlicht als Energiequelle zu nutzen. Aber ihre Zellen besitzen alle wesentlichen Bestandteile der tierischen und der pflanzlichen Zelle: einen echten Zellkern und verschiedene Organellen. Somit zählen Pilze, pflanzliche und tierische Zellen zu den sogenannten Eukaryoten, ihnen gegenüber stehen die einfacher gebauten Bakterien, auch Prokaryoten genannt. Die Prozesse innerhalb von Hefezellen ähneln denen der anderen eukaryotischen Zellen oft derart, dass sich die einfach zu kultivierende Bäckerhefe als Modellorganismus für sogenannte «höhere Zellen» etabliert hat. So gehen Erkenntnisse über die Funktion unserer Zellen letztlich auf die Forschung an Hefen zurück.

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28. Januar 2022|

Weinbau Umfrage 2022 der ETHzürich für Schweizer

Liebe Winzerinnen und Winzer

Wir freuen uns, dass Sie an dieser wichtigen Umfrage teilnehmen. Der Fokus der Umfrage liegt auf Ihren aktuellen und zukünftigen Einschätzungen bezüglich Weinbau in der Schweiz. Die Umfrage wird wichtige Erkenntnisse für die landwirtschaftliche Praxis, die Beratungsdienste und die Forschung liefern.

Ziel der Studie ist es, herauszufinden, welche Faktoren die Entscheidungen der Landwirtinnen und Landwirten in Bezug auf die Sortenwahl inklusive pilzwiderstandsfähigen Sorten, die Wahl der Bewirtschaftung, die Schädlingsbekämpfungsstrategien und die Vertriebskanäle beeinflussen.

Die Beantwortung der Umfrage wird nur etwa 20-30 Minuten in Anspruch nehmen.

Unter allen Teilnehmenden, die den Fragebogen vollständig ausgefüllt haben, verlosen wir 25 Landi-Gutscheine im Wert von je 50 CHF.

Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme!

Freundliche Grüsse,
Lucca Zachmann und Chloe McCallum (ETH Zürich)

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an: Lucca Zachmann
Gruppe für Agrarökonomie und -politik (AECP)
ETH Zürich

hier mitmachen

28. Januar 2022|

Praktikertage auf dem Bio Weingut Roland und Karin Lenz in Uesslingen

Am 7. und 8. Dezember 2021 fanden die Praktikertage auf dem Weingut von Roland und Karin Lenz in Uesslingen TG statt. Zum ersten Mal war PIWI CH für die Durchführung verantwortlich und Bio-Suisse hat die Durchführung grosszügig gesponsert.

Das Interesse war riesig, gab es doch insgesamt 95 Anmeldungen. Die Platzzahl war beschränkt auf 38 Teilnehmer pro Tag. So gab es eine grosse Warteliste … Das Programm war an den beiden Tagen das gleiche und musste coronabedingt kurzfristig angepasst werden. Es konnten nicht alle Referenten an-/einreisen. Im Zentrum standen Erfahrungsberichte aus dem klimatisch schwierigen Weinjahr 2021, Informationen über das Vorgehen bei Neuzüchtungen und besonders spannend die Degustation von 33 verschiedenen Weinen. Der angeregte Austausch zu den PIWI Sorten wird auch nach der erfolgreichen Veranstaltung weitergehen.

Hier findet ihr die Informationen von den Praktikertagen:

Infos Praktikertag 07./08. Dezember 2021

Und hier ein Bericht über die Praktikertage in der “Roten” – www.obstundweinbau.ch

Praktikertage auf dem Weingut Lenz

 

4. Januar 2022|

PIWI Sorten im Überblick – Resultate im Regenjahr 2021

PIWI Reben gibt es seit über hundert Jahren. Nur wenige konnten sich etablieren und halten. Während die Zeit des Regents abgelaufen scheint, wird nach wie vor Léon Millot oder Maréchal Foch angebaut. Doch in Zeiten der ökologischen Landwirtschaft und des Klimawandels interessieren sich immer mehr Winzerinnen und Winzer für neu Sorten, die wie Pilz aus dem Boden schiessen. Piwi  Pionier Edy Geiger schafft einen Überlick.

Quelle: DIE ROTE – Schweizer Zeitschrift für Obst- und Weinbau 13/2021

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12. Oktober 2021|

Wie robust sind PIWI Reben?

Der Anteil der pilzresistenten Traubensorten in der Schweiz beträgt 3%. Nicht nur aufgrund der diesjährigen Wetterkapriolen steigt das Interesse an ihnen stetig.  Stellt sich die Frage: Welche Sorten eignen sich am besten und wie gut sind sie gegen den Echten und Falschen Mehltau geschützt?  PIWI Pionier Edy Geiger aus Thal (SG) gibt im Folgenden seine Einschätzungen preis. Ergänzt werden sie durch die Sichtweise von Roman Baumann, der zusammen mit seiner Familie in Turtmann (CVS) eine breite PIWI Palette anbaut.

Quelle: DIE ROTE – Schweizer Zeitschrift für Obst- und Weinbau 13/2021

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12. Oktober 2021|

2. Mitgliederversammlung in Hohenrain LU

Der Verein PIWI CH traf sich zu seiner zweiten Generalversammung am BBZN Hohenrain. Der Trend ist klar: Aufgaben, Mitglieder und Flächen wachsen.

Es war kein Zufall, dass die Zentralschweiz als Austragungsort der Mitgliederversammlung ausgewählt wurde. Mit einem Anteil von 35 Prozent stehen dort die meisten Piwis, weit über dem Durchschnitt der Schweiz. Solaris, Johanniter, Divico, Cabernet Jura und Souvignier gris stehen in den Top Ten der Rebsorten. Vor der GV konnten die Rebberge von Josef Estermann vom BBZN (Berufsbildungszentrum Natur und Ernährung), von Winzer Rafael Schacher sowie von Thomas und Doris Roth, alle in Hohenrain, besichtigt werden. Das Jahr 2021 war dabei bestens geeignet, die Eindämmung des Falschen Mehltaus zu thematisieren. Die Piwi-Sorten sahen diesbezüglich sehr erfreulich aus.

Coronabedingte Einschränkungen
Die Aktivitäten des Vereins waren coronabedingt eingeschränkt. Trotzdem fanden eine Verkostung mit Weltmeister Marc Almert und die zweimalige Herausgabe des Bulletins «Weinzeit» statt. Der Verein wurde unterstützt durch die Beiträge der 
Mitglieder und durch Spenden. Als wichtige Finanzgeber konnte Präsident Roland Lenz Bio Swiss und Delinat erwähnen. Der Bestand der Mitglieder wuchs auf 100 an, 65 davon sind aktiv. Neu in den Vorstand gewählt wurden Nora Breitschmid vom Bio-Weingut Sitenrain in Meggen und Ruedi Meyer vom Weingut Meyer in St. Erhard. Beide bauen ausschliesslich Piwi-Sorten an. Verabschiedet wurde indessen Fredi Strasser. Er gilt als Pionier und hat im Vorjahr seine Visionen im Buch «Pilzresistente Traubensorten» verewigt. Im biologisch-dynamischen Weinbaubetrieb «Stammberg» wird er seine Arbeit weiterführen.

Zukunft
Der Verein hofft, seine wachsenden Aufgaben wieder verstärkt weiterführen zu können. Geplant sind eine Verkostung von 
Piwi-Weinen in Wädenswil, ein Wine & Dine im Hiltl Zürich, die Praktikertage der Bio Swiss und ein Auftritt an der Agrovina mit der Rebschule Auer. Vorgesehen ist weiter die Herausgabe des Vereinsbulletins «PIWI Wein Zeit». Interessierte Neumitglieder sind jederzeit willkommen, Kontaktpersonen sind Präsident Roland Lenz in Uesslingen (info@weingut-lenz.ch) oder Aktuar Daniel Schwarz (info@piwi-ch.ch).  (© Beat Felder)

18. September 2021|

Großes PIWI-Dossier – Sorten, Weine und Optionen in DIE ROTE – Obst – und Weinbau CH

Ganz in der Tugend der Zeitschrift DIE ROTE – Schweizer Zeitschrift für Obst- und Weinbau, die seit 157 Jahren im Zeichen des Wissenstransfers steht, widmet sich DIE ROTE in der Ausgabe 08/2021 intensiv den PIWI-Sorten, zeigt ihre Möglichkeiten auf, aber verschweigt auch die Probleme nicht. Der PIWI-Anteil liegt im Moment in der Schweiz bei 3 %, aber man braucht kein Prophet sein, um zu orakeln, dass er nicht so tief bleiben wird.

Chefredakteur Markus Matzner

… weiterlesen ab Seite 8 (PDF 10 MB, Deutsch)

21. August 2021|

Ich möchte meine Reben nicht spritzen! Agronom und Biopionier Fredi Strasser im Interview

Fredi Strasser gilt als Pionier in Sachen PIWI Weinbau und war schon von frühester Jugend an vom Gedanken beseelt seine Reben einmal nicht spritzen zu müssen. Diesem Ideal folgend hat er sich Zeit seines Lebens der Forschung und dem Anbau pilzresistenter Traubensorten gewidmet und hat seine Erfahrungen und Erkenntnisse im Buch Pilzresistente Traubensorten festgehalten.

Podcast mit Daniel Bayer anhören auf Youtube

weitere Podcasts zum Thema PIWI findet ihr bei Daniel unter www.wein-verstehen.de

PIWI Buch Fredi Strasser
3. August 2021|

Der Wein, den niemand kennt …

REBBAU. Bioqualität setzt sich auch beim Wein immer mehr durch. Doch ausgerechnet die Rebsorte, die sich am besten eignet, hat Mühe.

TEXT: SELIM JUNG | FOTOS: DANIEL AMMANN

Edy Geiger ist eine ehrliche Haut, aber an diesem Morgen verstösst er be- wusst gegen das Gesetz. Es ist noch früh, neblig und ganz schön ruhig. Tau liegt auf dem Weinberg im sankt-gallischen Thal. Normalerweise sitzt der Winzer um diese Zeit mit Hemd und Krawatte im Büro, jetzt ist er mit neuen Setzlingen in seinem Rebberg unterwegs. Eine umweltfreundliche Sorte: Maréchal Foch. Was er da tut, ist gut für die Natur, aber leider illegal.

Quelle: Beobachter 8/2021 – CH
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10. April 2021|

PIWI WEIN – Aufbruch zu neuen Weinzeiten PIWI CH Januar 2021

Liebe Leserinnen und Leser
Liebe Piwianer und Geniesser

«Es ist nicht die stärkste Spezie die überlebt, auch nicht die intelligenteste, es ist diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann.» Charles Darwin

Ja, das Jahr 2020 hat es wirklich in sich. Positives und Negatives liegen in diesen Tagen oft nicht weit auseinander. Alltägliches wird in Frage gestellt, ungewöhnliches wird plötzlich normal. 2020 ist Wandel pur!
Reflektieren ist einmal mehr angesagt. Leider ist damit die Erkenntnis verbunden, dass wir die Welt nur im Kleinen positiv verändern und beeinflussen können. Aber wenigstens das sollten wir voll auskosten!
Unglaublich positiv ist, dass wir unser Leben in der demokratischen Schweiz selber lebenswert gestalten dürfen! Ein riesiges Privileg!
Eine Gangart herunterschalten, sich selbst und seinen Nächsten mehr Zeit schenken, den Alltag zur Besonderheit kreieren und sich hin und wieder bewusst etwas Gutes gönnen…

Das hat sich auch Marc Almert, Sommelier Weltmeister 2019/2020 gesagt. Da an seinem Arbeitsort, dem Hotel Baur au Lac in Zürich, Anfangs Juli wegen Covid 19 nicht gerade Hochbetrieb herrschte, nahm er sich eine kleine PIWI- Auszeit. Nach einem ausgedehnten Rundgang durch unsere Weingärten und Kellerei, stand die Verkostung verschiedener PIWI Weine im Zentrum: für Marc ein richtiges Wow- Erlebnis! Aber lesen Sie seine Verkostungsnotizen gleich selbst!

Die Durchführung der ersten Mitgliederversammlung von PIWI CH vom 30. Juni 2020, darf man wirklich als gelungen bezeichnen. 60 Personen nahmen am informativen Rebrundgang teil. Rund 50 Mitglieder und Gäste blieben zur Versammlung mit anschliessender Verkostung. Die praktische Verknüpfung von fachlichen PIWI Anbauthemen und Mitgliederversammlung werden wir somit auch nächstes Jahr einplanen. Leider vereitelte die Pandemie die restliche Jahresplanung: weder die Weinreise nach Polen noch das W&D im Hiltl in Zürich konnten wir durchführen. Aber verschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben!

Gesellschaftlicher Wandel, Klimaerwärmung, die Pandemie und sonstige Veränderungen werden uns auch 2021 beschäftigen. Somit ist mehr denn je Flexibilität und Innovationsgeist gefordert, was für uns Piwianer aber nichts Neues bedeutet!

Viel Spass beim Lesen und «bliebet gsund!»
Roland Lenz / Präsident Verein PIWI CH

17. Februar 2021|
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